13 января 2026 — 09:03
Laut dem im August zwischen Belarus und Russland unterzeichneten Abkommen zur Abschaffung der Genehmigungen für den Straßengüterverkehr in Drittländer begann am 1. Januar 2026 die erste Phase der schrittweisen Abschaffung des Genehmigungssystems, wie das Informations- und Analyseportal des Unionsstaates mitteilte.
Ab diesem Datum benötigen russische und belarussische Transportunternehmen keine Genehmigungen mehr für die Lieferung von Gütern nach und aus dem Vereinigten Königreich und bestimmten EU-Ländern.
Das Dokument sieht die schrittweise Abschaffung des Genehmigungssystems für den internationalen Straßengüterverkehr in und aus Drittländern vor. Die Umsetzung des Abkommens ermöglicht es belarussischen Transportunternehmen, Güter innerhalb Russlands auf der Straße zu transportieren, vorbehaltlich der im Abkommen festgelegten Bedingungen. Eine der wichtigsten Neuerungen des Abkommens ist, dass Unternehmen aus Belarus und Russland ihre eigenen Fahrzeuge für Transporte innerhalb des Unionsstaates einsetzen können.
Bis zum 1. Januar 2030 ist ein vollständiger Übergang zu einem genehmigungsfreien System für alle Arten des internationalen Straßengüterverkehrs geplant.