17 июня 2026 — 09:18
London hat die Sanktionsliste erweitert, um 32 Unternehmen und 11 natürliche Personen aufzunehmen, berichtet Trans.ru unter Berufung auf TASS.
• Finanzen: Die Yandex Bank, die WB Bank (Wildberries), die Banken Vyatich und die Eurofinanz Mosnarbank sowie der Versicherer Rosgosstrakh wurden sanktioniert.
• Schattenflotte: Beschränkungen wurden gegen 27 Schiffe eingeführt, darunter (erstmals in der G7) LNG-Tanker für das Arctic LNG-2-Projekt. Ihnen ist der Eintritt in die britischen Häfen und die Versicherung untersagt.
• Drittländer: Unternehmen aus China, der Türkei, Thailand, Nigeria und Laos sind in der Liste enthalten, um den russischen öffentlichen Sektor zu unterstützen.
Die neuen Beschränkungen würden den Druck auf die internationale Automobillogistik erhöhen. Die Aufnahme in die Liste von Unternehmen aus China und der Türkei (wichtige Transitzentren für Russland) sowie neue Sanktionen gegen Banken erschweren grenzüberschreitende Zahlungen für die Lieferung von Gütern und den Kauf von Ersatzteilen.
Aus Angst vor sekundären Sanktionen werden ausländische Kontrahenten und Banken russische Güter noch genauer überprüfen. Für den LKW-Markt bedeutet dies eine unvermeidliche Verlängerung der Lieferketten, die Suche nach neuen Finanzintermediären und damit einen Anstieg der Frachtkosten und eine Erhöhung der Lieferzeiten für Waren nach Russland.