12 февраля 2026 — 15:54
Das russische Verkehrsministerium hat einen Verordnungsentwurf erarbeitet, der die Fälle festlegt, in denen Spediteure und Auftraggeber Dokumente ausschließlich in Papierform ausstellen müssen. Die Verordnung tritt am 1. September 2026 in Kraft und gilt für sechs Jahre.
Die Verordnung sieht drei wesentliche Ausnahmen vor:
➭ Für den Transport von Militärgütern für das Verteidigungsministerium müssen alle Begleitdokumente in Papierform ausgestellt werden. Die Nutzung elektronischer Dokumentenverwaltung in Sperrgebieten ist jedoch weiterhin möglich.
➭ Bei erhöhter Alarmbereitschaft oder einem Notfall in einer Region müssen Speditionsdokumente in Papierform ausgestellt werden. Dies gilt ausschließlich für die Erbringung von Dienstleistungen innerhalb des betroffenen Gebiets, nicht für den Transit durch dieses.
➭ Kann ein Auftraggeber oder Spediteur aufgrund höherer Gewalt keine elektronische Dokumentenverwaltung nutzen, sind Papierdokumente erforderlich. Der Entwurf legt das Verfahren zur Feststellung solcher Umstände nicht fest.